Ergotherapie
Oberbegriff für Beschäftigungs- u. Arbeitstherapie. Ergotherapie wird bei der Rehabilitation nach Schlaganfällen, gelegentlich auch nach Nervenläsionen angewandt. Sie stellt verloren gegangene körperliche, geistige oder seelische Funktionen wieder her. Das Ziel ist, dass der Patient anschließend sein Leben weitestgehend selbstständig und unabhängig meistern kann. Dies erleichtert die Wiedereingliederung in Gesellschaft und Arbeitsleben.
Systematisch fördert der Ergotherapeut handwerkliche und künstlerische Fertigkeiten und übt lebenspraktische Handlungen ein. Dies aktiviert die kognitive Leistungsfähigkeit, die Sinnesfunktionen und die motorische Steuerung, als auch die höheren Hirnleistungen, wie Sinnesverarbeitung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis sowie die Psychoemotionalität, insbesondere die Motivation.